Informationen zum Buch

Gott fragt

 

Hier werden heisse Fragen aus dem biblischen Urtext für Sie aufgegriffen und in die heutige Zeit übertragen. Dazu gibt es jede Menge amüsante Anekdoten und Gedankenanstösse für den Alltag.

 

Zu jeder Frage äussert sich eine Person und erklärt, was sie spontan antwortet, wenn Gott sie fragen würde...

 

Über 80 Personen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Religion wirken mit.

 

Leseprobe

Adam, wo bist du?

1. Mose 3, 9

 

Damals: Das Versteckspiel
Weil sich der erste Mensch vor Gott verstecken wollte, fragte Gott nach. Damit liess er es nicht zu, dass der Mensch in seiner Ohnmacht sich selber überlassen blieb und in seinem eigenen Elend versank. Mit dieser Frage hielt Gott dem Menschen einen Spiegel vor Augen, damit der Mensch seinen von Gott losgelösten Zustand erkennen konnte. Die erste Frage, die Gott in den biblischen Berichten dem Menschen stellte, öffnete Tor und Tür für eine frische Liebesbeziehung zwischen Gott und Mensch. Mit Adam war nicht nur der Mann angesprochen. Adam bedeutet hier grundsätzlich Mensch.

 

Heute: Taub?
Mensch, wo bist du? Viele stehen täglich auf der Startrampe ihrer ureigenen Rennbahn, auf der sie glauben, endlich glücklich zu werden, oder mindestens noch ein wenig glücklicher zu werden als bisher. Die meisten versprechen sich bedeutend mehr Freude und Lebenserfüllung, in dem sie noch mehr Geld ergattern wollen. Andere stecken sich nach einem neuen Lebenspartner aus und erwarten von ihm, dass er sie noch glücklicher macht. Und wieder andere geben sich ihren Lust-Kick im Pflegen ihrer Sucht. Wenn der Mensch nicht mit seinen Mitmenschen, mit sich selbst und mit Gott versöhnt ist, steht er grundsätzlich und andauernd als ein Gefangener da. Mensch, wo bist du? Irgendwo allein, mehr oder weniger auf Distanz mit Gott und deinen Mitmenschen? Oder stehst du versöhnt mit Gott und deinen Mitmenschen – und auch versöhnt mir dir selber da? Lerne von Menschen wie Ralf Mackel, dem weltweit einzigen blinden Rennfahrer. Er steuert sein Rennfahrzeug hauptsächlich mit dem Gehör und erzielt dadurch bemerkenswerte Erfolge. Ist die Zeit etwa reif, dass wir Hörende werden? Hörend auf einander?  Hörend auf unser Herz? Hörend auf Gott? Mensch, wo bist du?  

 

Auf uns gemünzte Fragen:

  • Mensch, wo bist du jetzt?
  • Bist du in Angst?
  • Bist du im Stress?
  • Bist du im Frieden?
  • Bist du im Glück?
  • Wo möchtest du sein?
  • Wo möchte wohl Gott dich sehen?

 

Wer vor Gott kniet, der kann auch vor Menschen gerade stehen; und wer weiss, dass er sich einmal vor Gott verantworten muss, der fürchtet auch keine Menschen mehr. (Peter Hahne)

 

Und Sie?

Was würden Sie Gott antworten, wenn er Ihnen die Frage stellen würde: „Adam, wo bist du“?
Ralph Kunz würde spontan antworten: „Herr, ich stehe vor Dir. Wie töricht es ist, sich vor Dir zu verstecken! Nähme ich Flügel der Morgenröte, auch da wärst Du. Du durchschaust mich. Und fragst mich doch, was im Garten geschehen ist. Ja, ich habe gegen Dich rebelliert und werde gleich versuchen, Eva die Schuld in die Schuhe zu schieben. Das ist zwar keine gute Strategie. Sie ist wie ich barfuss. Aber ich weiss keinen anderen Weg, mein Gesicht zu wahren... Es sei denn, Du bist barmherzig und von grosser Güte. Dann wahrt Deine Gnade mein Gesicht.“
Ralph Kunz ist Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich
 

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