Informationen zum Buch

Die atemberaubende Fahrt ins grosse Glück

 

Das ist Fredy Staubs Bestseller. Bereits in der fünften Auflage erschienen. Jetzt neu mit Beiträgen von Angehörigen und Freunden. Begehrt als Geschenk bei Firmungen und Konfirmationen. Es wird aber auch bei bestandener Autoprüfung, Schul- und Lehrabschluss, beim Autokauf, Stellenwechsel, Spitalaufenthalt oder bei erlebtem Schicksalsschlag gerne geschenkt.

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Die aussergewöhnliche Fahrt
  • Mit überhöhter Geschwindigkeit vor dem Eisenpfahl
  • Zwischen Leben und Tod
  • An den Rollstuhl gebunden?
  • Das Wunder

 

Leseprobe:

Ich hatte wahrlich nie geübt, wie man einen Deux-Chevaux während der Fahrt auf sein eigenes Dach kippt. Aber ich sollte bald die Gelegenheit erhalten, es zu erleben: Direkt vor meiner mit viel Liebe polierten roten runden Kühlerhaube tauchte so ein rostiger, unbeweglicher, harter, einbetonierter Eisenpfahl auf! Den Augenblick, in dem ich auf diesen Eisenpfahl zuschoss, vergesse ich wohl nie: ich könnte noch heute ein Schreckensposter davon malen.
Ich geriet füchterlich ins Schleudern. Später hiess es im Polizeibericht: «Junger Mann verlor Herrschaft über sein Fahrzeug». Ich kam ins Schleudern und wusste nicht, was tun...

Ich riess das Steuer herum und kam noch mehr ins Schleudern. Dann drehte ich das Steuer wieder herum, diesmal zur anderen Seite hin. Aber nun kam ich überhaupt nicht mehr aus dem Schleudern heraus, bis meine Augen – es war wahrscheinlich nur der Bruchteil einer Sekunde – diesen ekelhaften Eisenpfahl erblickten. Nein, ich hatte nichts intus! Keinen Alkohol, nix dergleichen! Ich war vielmehr voller Tatendrang, voller Abenteuerlust, voller Lebenserwartung. Gleichzeitig war ich aber auch voller Frust über mich selbst, über die verpasste Gelegenheit in Sankt Gallen, voller Enttäuschung über andere, auch voller seelischer Verletzungen. Und dann noch dieser Eisenpfahl – den hätte ich wirklich verwünschen können.

Niemand weiss übrigens, wozu dieser Pfosten an jenem Strassenrand stand. Im nachhinein muss ich mich tatsächlich fragen: Warum musste er gerade dort stehen? Und hätte ich da nicht ausweichen können? Dankbar bin ich allerdings, dass ich niemand anderem Schaden zugefügt habe.

Erst viel später erfuhr ich, dass man mich sterbend dort am Strassenrand gefunden hat. Ich war so stark verletzt, dass mein Gehirn aus meinem Schädel herausragte und zum Teil ausserhalb des Schädels herunterhing. Der Deux-Chevaux musste sich derart überschlagen haben, dass der rostige Eisenpfahl durch das abnehmbare Plastikdach hindurch direkt in meinen Kopf gedrungen war.

 

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