Wunder

Wunder gibt es immer wieder - auch für dich

 

Wie wäre es, wenn…

Wunder gibt es immer wieder. Doch wie wäre es, wenn plötzlich meine Kündigung rückgängig gemacht würde – und ich meinen guten Job behalten könnte? Wenn ich im Lotto einen Millionengewinn hätte? Wenn die Hungrigen und Notleidenden in den Slums und den Flüchtlingslagern morgen genug zu trinken und zu essen hätten - und überhaupt alle Menschen medizinisch optimal versorgt werden könnten? Wenn wir in den kriegsgeplagten Regionen - und rund um unserem Planeten Erde - Frieden hätten? Wunder sind möglich. Doch meistens beginnen sie ganz klein, bei dir und mir.

 

Unsere Augen für Wunder öffnen

Zum Thema Wunder gibt es ganz verschiedene, mehr oder weniger hilfreiche Dokumente. Als Theologe und Seelsorger verweise ich gerne auf ein Dokument, das bezüglich Qualität, Kraft und Seriosität einzigartig ist. Es ist die Bibel – DAS Wunderbuch schlechthin. Die Bibel will uns bereichern. Sie will den Wunder wirkenden Gott mit unserem Alltag verknüpfen. Nicht nur das, ihr Sinn ist es, uns den Weg zu einem wunderbaren (!) Leben hier auf unserer von Leid geplagten Welt aufzuzeigen. Und sie will uns erst recht die Augen für den Wunder wirkenden Gott öffnen.

 

Das Wunder – ein aussergewöhnliches Ereignis

Das Wunder begegnet uns in der Bibel als ein aussergewöhnliches Ereignis, das einem göttlichen Eingreifen in den natürlichen Ablauf der Dinge zugeschrieben wird. Das einzelne Wunder will nicht als Show missverstanden werden. Vielmehr ist es ein Zeichen der Grösse Gottes. Über die Wundertexte in der Bibel wurden Bände geschrieben. Die Meinungen über die Frage, wie biblische Wunderberichte zu interpretieren sind, gehen so weit auseinander, wie der Osten vom Westen entfernt ist. Darf oder soll man sie wörtlich nehmen? Haben sie wirklich so stattgefunden oder sind sie symbolisch zu verstehen? Sind sie psychologischer oder geistlicher Art?

 

Wegweiser beachten

Ich meine, Worte – auch diejenigen, die Wunder beschreiben – sind Wegweiser. Die Wunderberichte könnte man mit Wegweisern rund um Zürich vergleichen. Sie zeigen auf, wo es zur grössten Stadt der Schweiz geht. Doch einen Wegweiser anschauen ist nicht dasselbe wie ihm folgen.

 

Wunder erleben

Einen Wegweiser nach Zürich lesen und in Zürich ankommen ist erst recht nicht dasselbe. Genau so kann es nie dasselbe sein, einen Wunderbericht zu lesen oder ein Wunder selber zu erleben. Und es kann nie dasselbe sein, Hinweise des Wunderwirkers zur Kenntnis zu nehmen, oder sie auch zu befolgen. Etwas über Gott zu lesen kann nie desselbe sein wie Gott erleben. Doch der biblische Hinweis kann mich dazu führen, Gott und seine Wunder wirkende Kraft zu erleben.

 

Wirken lassen

Ich schlage deshalb vor, die Texte der biblischen Wunder auf sich wirken zu lassen. Warum sich nicht die beschriebenen Ereignisse in allen Farben ausmalen und sich vor Augen führen, was die Betroffenen empfunden haben? Dann versuche ich mich selber in die Szene zu versetzen. Einmal «sehe» ich mich als Zuschauer mit dabei. Ein anderes Mal «sehe» ich mich selber als betroffener Mensch, dem durch ein Wunder Gottes geholfen wird. Dieses subjektive «Ausmalen» der biblischen Wunderberichte hilft, mir Gott auf eine neue, positive und leicht zugängliche Art zu vergegenwärtigen.

 

Worauf hören?

Ich habe auch gute Erfahrungen gemacht, wenn ich Gott frage, was er mir durch den betreffenden biblischen Wundertext sagen möchte. Nicht selten kommen mir dann Gedanken und Eindrücke, die zwar rein subjektiver Art sind, mir jedoch zu einer Hilfe werden, mir auch in meinem Alltag vermehrt Wunder vorstellen zu können. Ich will dabei ganz bewusst nicht einer sein, der immer sowieso schon alles weiss. Nein, ich will jedes Mal, wenn ich mir einen biblischen Wundertext anschaue, bewusst wieder neu offen sein für ein eigens erlebtes, neues Wunder.

 

Geheimnisvoll

Durch das viele Menschengerede laufen wir Gefahr, dass wir die Wunder Gottes zerreden oder Gott sogar bevormunden, indem wir meinen, wir wüssten ganz klar und eindeutig, was Gott dadurch den Menschen sagen will. Wie muss sich Gott wohl fühlen, wenn er von uns Menschen bevormundet wird? Gott und seine Wunder sind und bleiben ein Stück weit geheimnisvoll. Wenn wir das nicht mögen, dann machen wir uns unseren eigenen Gott. Wie zu Zeiten des Mose. Da machten sich die Menschen einen eigenen Gott aus Gold; das goldene Kalb. Bei diesem war dann alles klar. Die Grösse, das Gewicht, der Wert – und seine eigene Wirkungs- und Machtlosigkeit.

 

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