Was bedeutet Ostern?

 

Das ist Ostern

Ostern ist zum Geniessen da. Doch vielen fehlt der Kick. Wenn es darum geht, Ostern einmal ganz anders zu erleben, denken sie: «Mein Name ist Hase, ich weiss von nichts», und alles bleibt beim Alten. Schade. Sich einfach mit genug süssen Eiern eindecken? Es gibt Besseres!

Ostern ist die Feier jenes Morgens, an dem das Überwältigende geschah: Der gekreuzigte, seit drei Tagen tote Jesus lebt wieder und kommt aus dem Grab heraus! Das ist Ostern.

Wenn auf unserem Planeten Erde Jesus jetzt als Mensch lebte, würde ich Ihnen raten: Suchen Sie ihn auf! Vielleicht könnten Sie mit ihm ins Gespräch kommen. Oder würde er wohl seine Hände auf Sie legen und Sie segnen?

 

Besser Ostern feiern

Wahrscheinlich hätte Jesus so viele Leute um sich herum, dass Sie kaum in seine Nähe kämen. Gott hat sich einen besseren Weg ausgesucht. Sie müssen nicht zu ihm reisen. Er ist schon bei Ihnen. Wohl nicht sichtbar. Doch genauso real. Alles Sichtbare ist nur ein kleiner Teil der Realität. Sie können diese faszinierende Person - Jesus - recht gut auch so kennenlernen. Alles Wichtige, das er uns zu sagen hat, vermachte er uns in seinem Wort, der Bibel. Ein Geheimnis, wie Leute Ostern vermehrt geniessen können, ist dies: Sie stellen sich vor, Jesus sei sichtbar bei Ihnen. Das verändert Ihre Gedankenwelt, Ihre Gefühle, Ihr ganzes Verhalten. Mit meinen Gedanken und meinen inneren Bildern male ich mir oft aus, wie Jesus neben mir steht, lasse mich von ihm beeindrucken und rede mit ihm.

 

Unmögliche Ostern? 

Die Auferstehung Jesu am Ostermorgen zeigt, dass das Unmögliche möglich ist. Sie haben allen Grund, sich von den vielen Stimmen abzuwenden, die Ihnen einreden wollen, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt! Versuchen Sie heute einmal etwas zu denken, das Sie noch nie gedacht haben. Wie wäre es, heute etwas zu tun, das sie noch gar nie getan haben? Ostern hat mit Auferstehung und damit auch mit Aufstehen zu tun. Viele bleiben selbst über Ostern in negativen Gedanken sitzen. Das muss nicht sein. Möchten Sie nicht versuchen, Ostern als Anstoss zu nehmen, sich heute aus Ihrem negativen Tramp zu erheben? Sie stehen auf und sagen: «Jesus, ich erhebe mich jetzt ...». Dann nennen Sie Ihren persönlichen Pferdefuss beim Namen: «Ich stehe auf aus meinem Selbstmitleid, aus meiner Minderwertigkeit, aus meiner Angst vor..., aus meinem Ärger über...».

 

Ostern: Zeit zum Aufblühen

Ostern ist auch die Zeit des Aufblühens. Haben Sie heute schon beobachtet, was sich in der Natur alles öffnet? Warum sich nicht eine aufgehende Knospe längere Zeit anschauen? Vielleicht können Sie diese Knospe als Vorbild nehmen. Was öffnen Sie heute? Ihr Fotoalbum? Ihr Tagebuch aus früheren Jahren? Ein Buch, das Sie schon lange lesen wollten? Ihr Portmonee? Ihre festgefahrene Einstellung? Ihre Gedanken? Oder, was sehr empfehlenswert ist: Sie öffnen Ihren Mund bei einem seelsorgerlichen Gespräch mit einer Vertrauensperson. Vielleicht bringen Sie hier Gefühle und Gedanken zur Sprache, die noch nie über Ihre Lippen kamen. Mensch, das tut gut!

 

Was sollen wir an Ostern machen? 

Am Oster-Morgen wurde der grosse Stein, welcher das Grab Jesu verschlossen hielt, auf übernatürliche Weise weggewälzt. Dieser Stein ist ein Bild für unsere Blockaden. Obwohl ich mich vielleicht aus meiner bisherigen Resignation erhoben habe und versuche, überdurchschnittlich offen zu leben, kann ich trotzdem noch vom Gefühl bedrückt sein, dass so etwas wie ein Stein meinen Weg versperrt. Es kann der Stein der Enttäuschung sein. Es kann aber auch der Stein meiner Beziehungslosigkeit oder meiner Sorgen sein. Welcher «Stein» blockiert Ihr Leben? Können Sie ihn benennen? Vielleicht können Sie sich ein paar reale Steine aussuchen. Schreiben Sie darauf, was Ihr Leben belastet, bzw. was Sie von einem befreiten Leben abhält. Dann werfen Sie diese Steine weg, z.B. in einen Bach oder See. Stellen Sie sich vor, dass sich mit jedem Stein eine Blockade in Ihrem Inneren löst. Danach versuchen Sie, frei zu atmen und die innere Weite zu spüren, die da entsteht, wo «Steine» weichen.

 

Doppelte Oster-Freude

Um Ostern noch mehr geniessen zu können, ist es unabdingbar, die eigene Isolation zu durchbrechen und sich mit anderen Leuten besser zu vernetzen. Zusammen nicht nur Ostereier, sondern den tieferen Sinn unseres Daseins zu suchen, macht das Leben erst recht spannend. Geteilte Freude ist doppelte Freude. Es kann nicht unsere Berufung sein, uns nur um uns selber zu drehen. Jeder Mensch ist auch für andere da!

 

Die Brille von Ostern

Das Wort «Ostern» kommt vom lateinischen «aurora», was Morgenröte bedeutet. Ostern ist Ausdruck des Neubeginns: Beendigung der Nacht, Beginn des Tages. Neues Leben. Wärme. Bewegung. Freude. Das gilt nicht nur für mich, sondern auch für meine Mitmenschen. Ostern gibt mir allen Grund, zu begraben, worüber ich mich bei anderen Personen aufrege. Ich finde bei jedem Menschen ein gutes Haar. Von jedem kann ich etwas lernen. Durch die «Brille von Ostern» sehe ich meine Mitmenschen nicht resigniert, wie sie schon immer waren, sondern hoffnungsvoll, wie sie noch werden können.

 

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